Heimatmuseum

Öffnungszeiten 2017: jeweils 13.00 bis 17.00 Uhr

19.Februar; 19.März; 07.Mai; 18.Juni; 16.Juli;

13.August; 03.September; 22.Oktober; 12.November;

Anschrift:
Hauptstraße 56
53489 Bad Bodendorf
Geo Koordinaten 50°33´30″ N; 7°13´20″ E

Ansprechpartner,
u. a. für Führungen außerhalb der Öffnungszeiten.
Josef Erhardt
Telefon: 02642 980793
E-Mail: info(at)heimatmuseum-bad-bodendorf.de

www.heimatmuseum-bad-bodendorf.de

 


Im August 1990 eröffnete der Heimat- und Bürgerverein Bad Bodendorf im ehemaligen Ladenlokal in der Hauptstraße 56 das Heimatarchiv Bad Bodendorf.
Der Zweck des Heimatarchivs ist es, ortshistorisch wertvolle Gegenstände und Dokumente für die Nachwelt zu sammeln und an einem zentralen Ort zu verwahren. Der Aufbau begannen mit der Bildersammlung des Fotodrogisten Jupp Schuld, der in diesen Räumlichkeiten  lange Zeit ein Lebensmittel- und Fotodrogeriegeschäft unterhielt. Die bereits bestehende vereinseigene Sammlung, die bis dahin im Keller des Vereinsvorsitzenden eingelagert war, wurde hierhin überführt.

St. Martinskostüm von 1955
St. Martinskostüm von 1955

Das Heimatmuseum wurde am 26. August 1990 mit einer Ausstellung von Fotos und Bildern Bad Bodendorfer Künstler und einem bunten Rahmenprogramm eröffnet.
Ein Jahr zuvor hatte Hauseigentümerin Katharina Schuld, Witwe von Jupp Schuld, dem Heimat- und Bürgerverein Bad Bodendorf das ehemalige Ladenlokal zur Verfügung gestellt.

August Wingen begann mit dem Archivaufbau, indem er die Bildersammlung des Fotodrogisten Jupp Schuld ordnete und darüber hinaus die vereinseigene Sammlung erweitere. Einwohner überließen dem Archiv rasch weitere Zeugnisse der Bad Bodendorfer Vergangenheit.
Insbesondere der Heimatforscher Dr. Karl-August Seel trug wesentlich zum Aufbau des Archivs bei. Durch Investitionen und Erweiterungen wurde im Laufe der Jahre immer wieder das Archiv auf den neuesten Stand gebracht.

Kurze Zeit nachdem Katharina Schuld im Februar 2004 verstorben war, kaufte Mario Heuser das Anwesen an der Hauptstraße 56. Der neue Hausherr stellte dem Heimat- und Bürgerverein nicht nur weiterhin den bisherigen Archivraum zur Verfügung, sondern auch einen weiteren Raum. Außerdem sanierte er die Räumlichkeiten, so dass das Archiv im August 2006 erweitert und umgestaltet zum Heimatmuseum in neuem Glanz der Öffentlichkeit vorgestellt werden konnte.

Im Jahr 2007, wenige Monate vor seinem Tod, vermachte August Wingen dem Heimatmuseum eine einzigartige Sammlung aus zwölf prall gefüllten Ordnern mit Fotos und Zeitungsausschnitten der vorausgegangenen 35 Jahre zu Themen rund um Bad Bodendorf.

Eine Erweiterung des Heimatmuseums erfolgte 2010 im einstigen Kelterhaus des Bodendorfer Winzervereins. Hier werden jetzt große nicht im Heimatmuseum einlagerbare Exponate in einer

Fährichsuniform der Bad Bodendorer Jungesellen von 1930.
Fährichsuniform der Bad Bodendorfer Junggesellen von 1930.

Bauern- und Handwerksausstellung gezeigt. Die Wirtsleute der Winzergaststätte Bad Bodendorf, Ulrike

und Wolfgang Wilhelms, stellen dem Heimat- und Bürgerverein Bad Bodendorf das Kelterhaus zur Verfügung und nutzen diesen Raum für größere Veranstaltungen. Die Dauerleihgaben des Heimatmuseums – alte Handwagen und Schubkarren, eine Fruchthäckselmaschine, Dezimalwaagen, Verkorkungsgeräte, eine Schustermaschine sowie Wagengeschirre und weitere alte Geräte – fügen sich dort in die historische Dekoration ein.

Im Oktober 2014 wurde das Heimatmuseum von der Staatsbibliothek Berlin – Preußischer Kulturbesitz in ihr Verzeichnis mit der ISIL-Nr.: DE-2232 aufgenommen1). Im gleichen Jahr begann die Digitalisierung und Inventarisierung der reichhaltigen Bestände des Heimatmuseum.des.

1) International Standard Identifier for Libraries and Related Organizations = internationale Kennzeichen für diese Einrichtungen; 2232 Siegel seit langem die entsprechenden Kennzeichen auf nationaler Ebene.